Babysprechstunde

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Kennst du das, dass dir der Tag manchmal viel zu kurz vor kommt, so viel gibt es zu erledigen?

Und am Ende des Tages fragst du doch was du eigentlich geschafft hast? Und wo die Zeit für dich oder deine Kinder blieb!?

 

Ja dann, dann ist es höchste Zeit mal einen Gang runter zu schalten, dich zu entschleunigen und Qualitätszeit zu schaffen, für Dich, für dein Leben, für deine Familie.

 

ZEIT, die du dem Nichtstun widmest, dem EINFACH SEIN, dem in den Tag leben. 

Lass mal alle To Dos Sein und lass dich treiben so wie die Kinder es tun. Wir können das von ihnen wieder lernen. Das in den Tag leben, das im Moment sein. Das ganz im HIER und JETZT aufgehen.

 

Doch vorher müssen wir uns bewusst werden, dass das Leben oftmals wider unserer und wider der Natur unserer Kinder läuft. Schnelligkeit und sich dem Tempo von außen anpassen steht auf der Tagesordnung. Unser Rhythmus wird meiste Zeit von außen mitbestimmt, von den Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft.

Das ist besonders für unsere Kinder oft eine enorme Herausforderung. Denn sie sind ja noch sehr eng verbunden mit ihrem ureigensten Rhythmus.

 

 

Wir sind ihr Rahmen

So dürfen wir ruhig ein Mal sehen, dass unsere Kinder da wirklich mit müssen und durch müssen ob sie wollen oder nicht. – Denn oft höre ich den Satz: „Ja, das muss es jetzt aber so sein. Man kann sich ja nicht alles aussuchen auf dieser Welt.“

Das stimmt vielleicht zum Teil. Denn ich bin doch der Überzeugung, dass wir auch immer eine Wahl haben, auch wenn sie nicht immer zu sehen ist. Und gerade im Hinblick auf unsere Kinder, sollte uns dennoch bewusst werden, dass unsere Welt, ihre Welt formt und bestimmt.

Wir sind ihr Rahmen und so können sie sich vieles wirklich nicht aussuchen. Sie müssen zu gewissen Terminen mit oder sei es auch nur mal zum Einkaufen. Meistens geht das ja ganz gut. Doch an manchen Tagen, wenn es einfach zu viel ist dann zeigen sie uns das auch ganz schnell.

 

Zu Hause oder auch schon unterwegs bemerken wir dann schon, dass dieses MÜSSEN und dieser Druck sich negativ auswirken. Die Kinder bocken schon beim Anziehen, sie bekommen Trotzanfälle im Supermarkt, Babys schlafen einfach weg oder beginnen zu schreien.

 

 

Dann KANN das MUSS verschwinden

Und genau deshalb ist es so wichtig, mal "Zeitinseln" zu schaffen in denen das MUSS verschwindet, in denen das KANN, muss aber nicht, gilt. In denen dem BeisammenSEIN die Aufmerksamkeit geschenkt wird, in denen Leistung Entspannung weicht und an denen wir einfach mal Zeit und Raum haben. Zeit und Raum für uns selber und für das EINFACH SEIN.

 

Sind wir wieder gut in Kontakt mit uns und unserem eigenen Rhythmus, der der uns gerade gut tut und nicht der der von außen kommt. Ja, dann können wir uns wieder viel einfacher für, das Tempo des Kindes öffnen. Und so wird es auch möglich, dass auch das Kind wieder dort hin zurück finden darf, zu seinem individuellen „Herzschlag des Leben.“ Es darf schlafen, wann es müde ist, essen, wann es Lust hat, entscheiden, womit und wann es sich beschäftigen will, Ruhe braucht oder Kontakt sucht. Es darf einfach SEIN.

 

Und in dieser SEINSqualität einzutauchen braucht es mal ein Abschalten vom Alltag, ein EINFACH SEIN lassen der Verantwortung, Verpflichtung und der Aufgaben. Ein EINFACH DA SEIN im HIER und JETZT, im Augenblick.

 

Und wenn wir die Qualität dieser "Zeitinseln" mal spüren, dass sie so viel MEHR sind als bloßes Nichtstun, sondern ein MEHR sind vom Leben. Ja dann würde ich mal sagen, sind wir auf dem richtigen Weg…wieder ein Stück weit näher uns selbst und unseren Liebsten.

 

Alles Liebe,

Karina

 

P.S.: Ich freue mcih sehr über deine Erfahrungen mit dem MÜSSEN und EINFACH SEIN...du kannst mir gern hier schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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