Babysprechstunde

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Vieles im Leben unserer Kinder kann für sie verunsichernd sein....

Dinge, die wir in unserem geschäftigen Leben oft gar nicht bemerken.
Manchmal sind es Stimmungen der Erwachsenen, die die Kleinen verunsichern und die sie noch nicht einordnen können.Manchmal sind es äußere Umstände und Veränderungen wie ein bevorstehender Umzug, ein baldiger Urlaub, ein Geschwisterchen, dass sich ankündigt oder eine Krankheit eines Familienmitgliedes.

Manchmal aber sind es Dinge, die ganz speziell in ihnen passieren, wenn sie wieder ganz viel Neues lernen, wachsen und sich neue Verknüpfungen in ihren Köpfchen erschließen. Das ganze Leben scheint dann zu beben, nichts ist mehr wie es vorher war. Plötzlich ist ein neues Puzzleteil hinzugekommen und damit es auch richtig gut passend wird, muss es erst integriert werden. Ganzheitlich, d.h. auf allen Ebenen körperlich, emotional und geistig. Das Alte kommt ins wackeln und das Neue wird sichtbar.


Das ist meistens der Zeitpunkt an dem es für uns alle, Kinder wie Eltern ganz schön schwierig wird. Kleine Kinder werden wieder anhänglicher und quängeliger, sie schlafen schlechter und fordern mehr Aufmerksamkeit. Ältere Kinder sind vielleicht mies gelaunt, aufmüpfig, schneller gereizt und explodieren leichter.
Der Alltag läuft nicht glatt, alles erscheint anstrengend und auch unser Geduldsfaden wird immer kürzer. Die Toleranzgrenze auf beiden Seiten ist schnell erreicht. Damit der Supergau nicht noch vorprogrammiert ist braucht es einen Weg hinaus aus dieser „Teufelsspirale“.

 


Hier ein paar „Gemeinsam-Wachsen-Denkanstöße“ für euch, damits wieder leichter wird:


* „Bewusst werden“ – werde dir bewusst dass ihr euch gerade in einer anstrengenden Phase befindet oder ihr einfach nur einen anstrengenden Tag erlebt.


* „Akzeptiere“ und suche keinen Schuldigen dafür. Denn es ändert nichts und macht es nur noch unerträglicher, wenn du dich oder dein Kind für schuldig erklärst.


* „Pause“, versuche einen Gang in deinen Aktivitäten zurück zu schalten und dir und deinem Kind mehr Pausen im Alltag zu gönnen. Wir sind alle keine Maschinen und gerade in Phasen in denen es nicht so rund läuft, ist das Innehalten eines der wichtigsten Punkte, um das Schiff wieder zu wenden.


* „Planänderungen und Position beziehen“ – fasse Mut und ändere auch im Außen deinen Tagesplan, sage Verabredungen ab, streiche oder verschiebe Termine, die wichtig sind und bei denen ihr mehr Gelassenheit als heute braucht.


* „Reflektiere und wechsle Perspektive“ – dein Kind will kein Bösewicht sein und dir das Leben erschweren. Es zeigt dir lediglich: Liebe Mama, lieber Papa meine Welt ist gerade ins wackeln gekommen! Sei bitte geduldig mit mir!


* „Tu euch was Gutes“ – lasst euch Essen liefern, legt euch in die Badewanne oder faulenzt einfach den ganzen Tag. Du entschleunigst und kannst so Kraft tanken für den nächsten Tag bzw. für die nächste Aufgabe.

Mit deiner neuen inneren Ausrichtung bist du wieder in eine positive Richtung unterwegs. Hast nicht nur Empathie für dein Kind, sondern auch für dich gewonnen!
Und du kannst dir sicher sein, nach dem überstandenen Sturm wartet wieder eine ganz friedvolle und harmonische Zeit auf euch!!!

Habt es fein,
Karina